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Nutrilo tarifvertrag

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Um weiterhin hochwertige Geflügelprodukte unter Einhaltung strengster Sicherheits- und Qualitätsstandards anbieten zu können, investierte die PHW-Gruppe im Jahr 2013/2014 rund 66,6 Mio. € in die Modernisierung und den Bau neuer Produktionsanlagen sowie in die Verbesserung des Tierschutzes und die Ressourcenschonung. Im vergangenen Jahr waren es 46,9 Mio. €. Allein in den Bereich “Geflügelspezialitäten” wurden über 40,0 Mio. € investiert. Über 7,0 Mio. € wurden in den Convenience-Bereich und von dort in die Entwicklung zusätzlicher Produktionslinien investiert. Für die Bereiche Geflügelzucht, Tierernährung und Gesundheit, Lebensmitteltechnologie sowie Internationale Geschäftsfelder hat die PHW-Gruppe ein Investitionsvolumen von 26,6 Mio.

€ bereitgestellt. Auch die Zahl der Mitarbeiter hat zugenommen: Die PHW-Gruppe beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr 5.082 Mitarbeiter (Vorjahr: 5.012), was vor allem auf das Wachstum in den Bereichen Convenience und Food Technology zurückzuführen ist. Im Berichtsjahr waren insgesamt 15 bis 20 % der Beschäftigten der PHW-Gruppe im Rahmen von Arbeits- und Dienstleistungsverträgen über eine Vertragspersonalagentur beschäftigt und ausschließlich bei deutschen Vertragsbediensteten beschäftigt. Die Vertragsbeschäftigten erhalten derzeit mindestens 8 € pro Stunde, die bis zum 1. Dezember 2016 schrittweise auf mindestens 8,75 € pro Stunde steigen werden, wie im Tarifvertrag für die Fleischindustrie festgelegt. Darüber hinaus werden die Zahlungsbenachrichtigungen mindestens zweimal jährlich von unabhängigen Rechnungsprüfern geprüft. Alle oben genannten Vereinbarungen regeln z. B. Bedingungen und Kündigungen von Arbeitsverträgen, Arbeitszeit, Mindestlöhne, Urlaubsentschädigung und Krankengeld etc. Wie bereits erwähnt, werden diese Vereinbarungen häufig durch lokale Tarifverträge ergänzt. In Schweden sind etwa 90 Prozent aller Beschäftigten tarifgebunden, im privaten Sektor 83 Prozent (2017). [5] [6] Tarifverträge enthalten in der Regel Bestimmungen über Mindestlöhne.

Schweden verfügt nicht über eine gesetzliche Regelung von Mindestlöhnen oder Rechtsvorschriften über die Ausweitung von Tarifverträgen auf unorganisierte Arbeitgeber. Nicht organisierte Arbeitgeber können Ersatzvereinbarungen direkt mit Gewerkschaften unterzeichnen, aber viele tun dies nicht. Das schwedische Modell der Selbstregulierung gilt nur für Arbeitsplätze und Arbeitnehmer, die unter Tarifverträge fallen. [7] In Finnland sind Tarifverträge allgemein gültig. Dies bedeutet, dass ein Tarifvertrag in einem Wirtschaftszweig zu einem allgemein gültigen gesetzlichen Minimum für den Arbeitsvertrag eines Einzelnen wird, unabhängig davon, ob er Gewerkschaftsmitglied ist oder nicht. Damit diese Bedingung gilt, muss die Hälfte der Beschäftigten in diesem Sektor Gewerkschaftsmitglieder sein und damit die Vereinbarung unterstützen. Das Gesetz ist nun im Trade Union and Labour Relations (Consolidation) Act 1992 s.179 enthalten, wonach im Vereinigten Königreich Tarifverträge endgültig als nicht rechtsverbindlich angesehen werden.